Bewegungsland Steiermark gGmbH
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Über das Projekt

Die
revolutionärste
Gemeinde

Wenn eine Gemeinde aufsteht, um mit den Bürger:innen auf die Barrikaden zu steigen, schauen alle hin. Das ist super! Denn als Teil der Revolution schafft ihr Bewegungsanreize im Alltag. Mit den Menschen und ein wenig gegen den Strom! Sie holt Interessierte zusammen, denkt mutig und neu und macht die Gemeinde bewegungsrevolutionär. Sie zeigt einfach, dass es geht! Die Gemeinde wird Influencer und ihre Initiativen werden Vorbild für andere Gemeinden.

 

Die „Revolutionärste Gemeinde“ ist Teil der steirischen Bewegungsrevolution. Seit 29. 6. 2023 haben sich zahlreiche Gemeinden beworben – die 15 schnellsten werden seit September von Styria Vitalis dabei begleitet, ihre Ideen professionell auszuarbeiten.

 

Eure Gemeinde war nicht schnell genug, hat aber trotzdem revolutionäre Ideen? Dann könnt ihr diese dennoch für den Wettbewerb um die „Revolutionärste Gemeinde“ bis 31. März 2024 einreichen. Näheres zu den Kriterien erfährt ihr hier oder unter revolutionaerstegemeinde@diebewegungsrevolution.at.

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Revolutionsdaten

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Die Begleitung startet ab dem 1.9.2023 und dauert bis 31.10.2024. Das sind maximal 14 Monate.
Euer Partner für die Gemeindebegleitung ist Styria vitalis.
Die schnellsten 15 Bewerber:innen werden bereits von der Bewegungsland Steiermark gGmbH unterstützt, erhalten für die Umsetzung bis zu 10.000 Euro. Die Gemeinde finanziert voraus und bekommt die Kosten bis 10.000 Euro refundiert.
Wird deine Gemeinde ausgewählt, ist sie eine der bewegungsrevolutionären, steirischen Gemeinden mit dem Ziel, deinen Bürger:innen mehr Bewegung im Alltag zu ermöglichen.
Die revolutionärste Gemeinde erhält nach Juryentscheid zusätzliche 30.000 Euro zur weiteren Umsetzung bewegungsrevolutionärer Maßnahmen. Jede Kommune auch außerhalb der 15 Bewerber:innen hat noch die Chance sich den Titel und das damit verbundenen Budget zu verdienen.
Kriterien zur Bewertung: So holt ihr den Titel

Begleitung eurer Revolution

Beratung, Unterstützung und Begleitung des Planungs- und Umsetzungsprozesses
Bereitstellung und Vermittlung von vorgeplanten Bewegungsbündeln
Unterstützung bei der Aktivierung, Bewerbung und Organisation
Einbettung in das revolutionäre Gesamtprojekt mit vielen zusätzlichen Angeboten zum Mitmachen und entsprechender Öffentlichkeitsarbeit

Revolutionsfahrplan

Klicke aufs Bewerbungsformular und schick es ausgefüllt an revolutionaerstegemeinde@diebewegungsrevolution.at

Wenn du die Voraussetzungen erfüllen kannst und noch ein Platz frei ist, hast du es geschafft. Du bist Teil der Revolution! Im September 2023 hast du Gewissheit.

Die Gemeindebegleitung beginnt mit der Gründung eines lokalen Projektteams als zentraler Planungseinheit vor Ort.

Die Einbindung der regionalen Akteure gelingt in einer Bewegungskonferenz.

Dort wählst du passend zum Bedarf ein vorgefertigtes Bewegungsbündel oder wir schnüren mit dir dein eigenes, maßgeschneidertes.

Auswahl aus fünf Bewegungsbündeln oder Kreation eines sechsten

Sicher mit Fahrrad und Co.

Immer mehr Menschen rollen durch den Alltag, mit E-Bike, Scooter oder Skateboard. Wir schauen, welche Mobilität zu wem passt und was für die rollenden Bewegungsgeräte im öffentlichen Raum gilt. In Workshops, Trainings, mit Pinsel und Schildern entstehen bewegungsfreundliche Räume und die kollektive Lizenz zum Rollern.

 

Schritt für Schritt-Plan zu mehr Bewegung:

  • Information. Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen zum Ablauf, Einladung zum Projektteam.
  • Projektteam. Wir analysieren mit Projektteam und Gemeindeverantwortlichen den lokalen Bedarf und wählen die entsprechenden Module aus. Wir reflektieren gemeinsam die Umsetzung und resümieren.
  • E-Bike-Schulung. Sechs Stunden Fahrsicherheitstraining im und für den öffentlichen Verkehr. Im Fokus stehen Menschen über 50 Jahre.
  • Sicher rollen. Im Workshop bewegen wir uns mit Trendsportgeräten wie Hoverboards, Scooter und Skateboards auf öffentlichen Wegen, um für Unfallgefahren zu sensibilisieren. Im Fokus stehen Teens und Twens.
  • Kinderunfälle sind Zufälle … oder doch nicht? Eltern erfahren im Workshop, wie sich durch umsichtiges Verhalten, entsprechendes Wissen und adäquate Schutzausrüstungen Unfälle mit Scooter, Hoverboards, aber auch auf dem Trampolin verhindern lassen.
  • Trendmobility. Mit einem Trainer erlernen Teens die sichere Bewegung im öffentlichen Verkehr mit Skateboard und Inlineskates. Und ja, auch für coole Tricks bleibt Zeit.
  • Rollerbörse. Alles, was noch rollt und nicht mehr gebraucht wird, wird in der Gemeinde gesammelt, in einem Workshop gewartet und repariert und dann den Bürger:innen zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt.
  • Radfahrumfrage. Ihr möchtet mehr über das Radnutzungsverhalten eurer Bürger:innen wissen? Dann empfehlen wir die Umfrage. Ihr bekommt die Ergebnisse grafisch aufbereitet und textlich beschrieben. Ein wichtiger Schritt zur fahrradfreundlichen Gemeinde!
  • Optional. Ihr möchtet in eurer Gemeinde einen Trail für Mountainbikes, Pumptracks oder Bikeparks bauen? Wir unterstützen euch bei der Planung.
Unsere Gemeinde als Fitnesscenter.

Wir gehen zur Schule, arbeiten oder einkaufen. Wir besuchen Freunde, Opa und Oma oder eine Veranstaltung. Meist wählen wir dafür den kürzesten Weg. Aber vielleicht bietet die Gemeinde mit ihren Straßen, Plätzen, Begegnungsorten, mit ihren Rampen, Wänden und Spielplätzen ja Herausforderungen, für die sich ein kleiner Umweg lohnt. Wir erkunden revolutionäre Bewegungsmöglichkeiten, die einfach nur entdeckt werden wollen.

 

Schritt für Schritt-Plan zu mehr Bewegung:

  • Information und Routenauswahl. Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen zum Ablauf, Sammeln frequentierter Bewegungsrouten, spannender Plätze und Treffpunkte, die zur Bewegung einladen, sowie Auswahl der interessantesten Variante/n.
  • Besichtigung der Route/n. Wir begleiten Jugendliche, Gemeindeverantwortliche und Interessierte mit unserer Expertise.
  • Workshops mit Jugendlichen. Zwei Gruppen mit jeweils maximal sechs Jugendlichen erkunden die ausgewählte Route. Dabei fixiert jede Gruppe maximal fünf Stationen, die zur Bewegung animieren. Wir überlegen für jede Station Übungen in den Kategorien Action, Kraft und Mobilität mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, erproben sie und filmen uns dabei. Optional entsteht in einem zweiten Workshop eine weitere Route mit Stationen.
  • Option Sicherheit. Bei Bedarf üben Jugendliche im gesicherten Raum, wie im Turnsaal, das Fallen oder Abrollen, um für herausfordernde Hindernisse im öffentlichen Raum gewappnet zu sein.
  • Digitaler Routenplan und Erklärvideos. Für die Website der Gemeinde entsteht ein digitaler Routenplan mit Anleitung und Erklärvideo, wie der Parcours genutzt werden kann.
  • Beschilderung der Route/n. Wir rücken die Stationen durch Schilder oder farbige Punkte ins Rampenlicht. Ein QR-Code hilft, mit den richtigen Übungen in Bewegung zu kommen.
  • Test der Route/n. Jetzt geht´s los. Wir schulen Jugendliche und Bewegungsaffine, welche die Neueinsteiger:innen beim Erproben des Parcours begleiten.
  • Event. Wir eröffnen die Parcours-Route/n mit den geschulten Personen. Sie sind nun lokale Bewegungsinfluencer:innen für alle Generationen. Eine Revolution!
  • Gewinnspiel. Wer Lust hat, filmt sich auf seinem Bewegungsumweg alias Parcours und lädt das Video hoch. Aber Achtung: Wer gewinnen kann, ändert sich …
Gesundheitsrallye: Eine kommunale Schnitzeljagd für Jugendliche und Junggebliebene.

Die interaktive Schnitzeljagd basiert auf der GeocachingApp. Wir entwickeln in mehreren Workshops mit Jugendlichen acht bis zehn Stationen mit Aufgaben und Rätseln zu Ihrer Gemeinde sowie zu Gesundheitsthemen, die bewegen. Die Stationen entstehen entlang einer Wegstrecke von zwei bis drei Kilometern. Dabei motiviert das Geocaching lustvoll und spielerisch zur Aktivität im Freien. Nicht nur Jugendliche, sondern revolutionärer Weise alle App-UserInnen.

 

Schritt für Schritt-Plan zu mehr Bewegung:

  • Information. Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen, damit alle wissen, worum es geht.
  • Entwicklung. Jugendliche, auf Wunsch Gemeindeverantwortliche und Interessierte legen Wegstrecke, Stationen und deren Inhalt fest. Wir moderieren dazu zwei Workshops.
  • Begehungen. Check der Wegstrecke auf Sicherheit und Barrierefreiheit samt Auslegen des Caches. Echte Bewegung im öffentlichen Raum.
  • Programmierung. Jetzt entsteht der digitale Pfad und kommt in die App.
  • Test. Wir checken mit den lokalen Entwickler:innen, ob alles funktioniert, wie wir uns das gedacht haben.
  • Event. Freischalten des Caches und los geht’s! Wem gelingt das first to find?
  • Gewinnspiel. Da bietet sich einiges an. Wer knackt den Bonus, wer sammelt die meisten Punkte, wer motiviert die meisten Cacher:innen? Bewegend!
Generationenspielplatz.

Miteinander spielen, sich gemeinsam bewegen und das noch intergenerativ? Klingt gut? Dann suchen wir ein passendes Areal und planen mit möglichst vielen Zielgruppen den gemeinsamen Sehnsuchtsort. Als Treffpunkt, als spielerische Herausforderung, als bewegten Begegnungspunkt der Generationen.

 

Schritt für Schritt-Plan zu mehr Bewegung:

  • Information. Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen zum Ablauf, damit alle wissen, worum es geht. Einladung von Bürger:innen und Expert:innen zum Projektteam.
  • Begehung. Lokale Vertreter:innen unterschiedlicher Ziel- und Altersgruppen bewerten mit Gemeindeverantwortlichen und dem Projektteam anhand einer Checkliste das Areal, auf dem der Bewegungsplatz entsteht.
  • Auswertung der Begehung. Wir erarbeiten im Workshop mit dem Projektteam auf Basis der Begehung die notwendige Infrastruktur für den Spielplatz, besprechen die sportmotorischen Anforderungen und wählen die Bewegungsstationen aus. Natürlich so, dass unterschiedliche Zielgruppen Bewegungsanreize finden. Dann diskutieren wir, wie die nachhaltige Pflege und Nutzung gelingen können. Alle Ergebnisse werden dokumentiert.
  • Planungskonzept. Auf Basis der Doku erarbeitet nun ein Planungsbüro das Umsetzungskonzept. Es steht der Gemeinde dann digital und auf Papier zur Verfügung und enthält die Visualisierung des Generationenspielplatzes im Format A0, eine Beschreibung der Bewegungsstationen und der Infrastruktur, eine Kostenschätzung und einen Zeitplan.
  • Planungswerkstatt. Präsentation und moderierte Diskussion des Konzepts im Projektteam, eventuelle Ergänzung bzw. Adaptierung der Ideen.
  • Präsentation. Das Planungskonzept goes public. Für interessierte Bürger:innen gibt es eine Vorstellung des Geplanten, begleitet und gerahmt von Bewegungsaktionen. Und wenn´s noch keinen Namen gibt, finden wir ihn hier!
  • Realisierung. Aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr Teil des Projekts.
Alltagswege unter der Lupe.

Barrierefreie, attraktive Wege laden ein, zu Fuß zu gehen, und gepflegte Plätze mit Sitzmöglichkeiten fördern Austausch und Verweilen. Wo finden wir diese Räume in der Gemeinde, wo könnten sie entstehen? Wir sammeln mit den Bürger:innen Vorschläge und holen uns von Raum- und Landschaftsplaner:innen Expertise, wie sich Alltags- und Freizeitwege mit geringem Aufwand optimieren lassen.

 

Schritt für Schritt-Plan zu mehr Bewegung:

  • Information. Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen zum Ablauf, Sammeln und Priorisieren wichtiger Fußwegverbindungen in der Gemeinde.
  • Begehung und Reflexion. Gemeinsam mit lokalen Bürger:innen, Verantwortlichen aus dem Bauamt und Interessierten analysieren wir die priorisierten Fußwege und Plätze bezüglich Bewegungsbarrieren, Veränderungsbedarf und entwickeln Ideen zur Optimierung. Wir diskutieren die Erkenntnisse in einem anschließenden Workshop. Optional ist eine zweite Begehung mit Reflexion möglich.
  • Bericht mit Empfehlungen. Raum- und Landschaftsplaner:in halten die Ergebnisse der Workshops in einem Bericht fest und empfehlen konkrete Gestaltungsmaßnahmen zur Verbesserung von Barrierefreiheit sowie Aufenthalts- und Bewegungsqualität. Dabei liegt der Fokus auf niederschwelligen Sofortmaßnahmen.
  • Event oder Aktionstag. Eröffnung eines optimierten Weges und/oder Platzes mit Präsentation der umgesetzten Optimierungsmaßnahmen samt Einladung zur gemeinsamen Bewegung.

Nähere Informationen & Kontaktaufnahme: